Kurios in Ost & West
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten?
Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was im Hinblick auf die Karriere, Schönheitsideale und andere Lebensbereiche zutrifft, zählt auch in Sachen Recht und Gesetz. Unter den Gesetzen sind je nach Bundesstaat extrem kuriose Varianten zu finden. Was zunächst zum Teil zu Lachanfällen führt, sollten Touristen aber trotzdem ernst nehmen – immerhin sind die Gesetze gültig und müssen befolgt werden, sonst droht eine Strafzahlung oder sogar ein Gefängnisaufenthalt.
Kuriositäten im Osten der USA
Obwohl der Osten der USA, speziell die Region Neuengland und die Gegend rund um New York, als sehr liberal und geradezu weltmännisch gilt, findet man hier doch noch gültige Gesetze, die zumindest ein Schmunzeln hervorrufen – aber noch gültig sind. In Massachusetts beispielsweise wurde Weihnachten im Jahre 1659 für ungesetzlich erklärt. Verboten ist es dort u.a. auch, die Füße zur Abkühlung aus dem Fenster hängen zu lassen oder zu schnarchen, bevor alle Fenster geschlossen und sicher verriegelt sind.
Aber auch weiter im Süden der Ostküste gilt es Gesetze zu beachten, deren Sinn sich nicht immer sofort erschließt oder bei denen Europäer schlichtweg den Kopf schütteln. Ein Beispiel dafür ist Florida: Dort dürfen sich Kinder und Jugendliche ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis ihrer Eltern Harry-Potter-Bücher ausleihen – ein Zugeständnis an besorgte christliche Eltern. Im selben Staat ist es übrigens auch gesetzlich geregelt, dass für einen Elefanten, der an einer Parkuhr festgebunden ist, die normale Parkgebühr für PKW entrichtet werden muss.
Kuriositäten im Westen der USA
Apropos Elefanten: Die dürfen in San Francisco an der Westküste der USA nur dann die Market Street herunter spazieren, wenn sie dabei an einer Leine geführt werden. Weniger witzig ist das gesetzliche Verbot öffentlicher Badeanstalten und ähnlicher Einrichtungen: Grund dafür war die Sorge in den 1980ern vor der Verbreitung von AIDS – man nahm an, in öffentlichen Badeanstalten komme es häufiger als anderswo zu sexuellen Kontakten.
